2018

Einige Unterschiede, viele Gemeinsamkeiten

Wie deutsche und nepalesische Pfadfinder die Faszination weltumspannender Freundschaft erfuhren

Zwei volle Jahre hat das Thema Nepal hat den Stamm „Vaganten“ in Aurich (Landesverband Niedersachsen) intensiv beschäftigt. Nun liegen der Besuch der nepalesischen Gruppe in Deutschland und die Fahrt der Auricher nach Nepal zwischen 2016 und 2018 in der Vergangenheit. Das Fazit: Es war eine Annäherung in Etappen und eine Annäherung von bleibendem Wert. Annäherung hieß hier zunächst, bei intensiver Vorbereitung sich auf das zu Erwartende einzustellen später das Erlebte zu reflektieren. Für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland ging es daher nach der Ankunft im Zielland nicht gleich mitten hinein in das pfadfinderische Leben. Zunächst wanderte die Gruppe für sich allein durch das Annapurrna-Gebirge. Nichts konnte besser auf die Besonderheiten des Gastlandes einstimmen als die Kargheit der Landschaft und die daraus resultierenden einfachsten Lebensumstände. Denn die geographischen Gegebenheiten Nepals prägen den Alltag in nahezu jedem Lebensbereich.  

Mit der Erkenntnis großer Unterscheide zum eigenen Lebensumfeld startete die Gruppe dann ins nepalesisch-deutsche Zeltlager. Die Vorbereitung hatte zwar Gemeinsamkeiten tänzerischer und musikalischer Art gesichert, dennoch wurden auch die Unterschiede schnell erkennbar. Und doch: Wenn Pfadfinder unter sich sind, stellen sich große Überschneidungen heraus, rücken die kulturellen Eigenheiten in den Hintergrund. Dafür gehört man zur weltumspannenden Pfadfinderbewegung. Theoretisch gewusst hatten die Auricher das natürlich schon vorher, jetzt haben sie es aber selbst erfahren – und außerdem gemeinsam ein großes Projekt bewältigt.     

Die Stiftung Pfadfinden unterstützte das Projekt mit einem Betrag von 1500 Euro.

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